Wissenswertes für Manager (Themenübersicht)
Zufriedene Mitarbeiter erhöhen
Wertschätzung: Ein Faktor, der zu einem Drittel zum finanziellen Unternehmenserfolg führt, ist das gezeigte Interesse an der Person des Mitarbeiters
Dortmund – Deutsche Unternehmen können laut einer Studie des Bundesarbeitsministeriums erfolgreicher sein, wenn sie mehr auf ihre Mitarbeiter eingehen.
Das grundsätzlich vorhandene Potenzial werde in den meisten Unternehmen und Organisationen in Deutschland nicht ausreichend genutzt, heißt es in dem Forschungsbericht. Nötig sei die Entwicklung einer mitarbeiterorientierten Unternehmenskultur. Solch eine Kultur fördere Engagement, Zufriedenheit und Unternehmenserfolg. Den größten Einfluss auf das Engagement hätten etwa die Schaffung von Teamgeist, das Erleben von Zugehörigkeit, Wertschätzung und gezeigtes Interesse an der Person.
Die repräsentative Studie zu Unternehmenskultur, Arbeitsqualität und Mitarbeiterengagement führte im Auftrag des Ministeriums das Marktforschungsinstitut Psychonomics (Köln) du...
Studie: Geschäftserfolg ist abhängig von Wertekultur
St. Gallen/Bonn, 11.05.2008. Werte- und Unternehmenskultur sind ein wichtiger Faktor für den Erfolg von Unternehmen. Eine ge-meinsame Untersuchung von Deep White und dem MCM Institut der Universität St. Gallen kommt zu dem Ergebnis, dass ein Viertel des Geschäftserfolgs von Unternehmen mit der gelebten Wertekultur am Arbeitsplatz erklärt werden kann.
Mit Vorlage von Studienergebnissen über den Zusammenhang von Wertekultur und Unternehmenserfolg stellt die Bonner Unter-nehmensberatung Deep White Management-Erfolgsfaktoren für einen Werte-Wandel in Unternehmen vor, die aus einer wissenschaftlichen Untersuchung in Unternehmen im deutschsprachigen Raum ermittelt wurden.
Unter Leitung von Prof. Dr. Andreas Herrmann vom MCM Institut der Universität St. Gallen und des Unternehmensberaters Gregor Schönborn, zuvor CEO von ECC Kohtes Klewes, entwickelte ein For-schungsteam aus Wissenschaftlern und Beratern die Methode zur Quantifizierung von Unternehmenskultur und Ermitt...
Mitarbeitertypen: Von „aktiv engagiert“ bis „akut unzufrieden“
Die Studie des Bundesarbeitsministeriums zu Unternehmenskultur, Arbeitsqualität und Mitarbeiterengagement in deutschen Unternehmen unterscheidet vier Mitarbeitertypen: „Passiv-Zufriedene“, „Aktiv-Engagierte“, „Akut-Unzufriedene“ und „Desinteressierte“.
Die „Passiv-Zufriedenen“ bilden mit 37 Prozent der Befragten die größte Gruppe. Sie sind mit ihrer Arbeit insgesamt relativ zufrieden. Sie identifizieren sich überdurchschnittlich mit ihrem Arbeitgeber und zeigen eine relativ hohe Bindung. Andererseits weisen sie eine nur durchschnittlich ausgeprägte Einsatzbereitschaft auf und achten auch weniger stark darauf, ihr Wissen und ihre Fähigkeiten auf dem Laufenden zu halten.
31 Prozent zählen zu den „Aktiv-Engagierten“. Sie sind mit ihrer Arbeit hoch zufrieden und identifizieren sich stark mit Arbeitgeber und Tätigkeit. Die Betreffenden möchten noch lange bei ihrem Unternehmen bleiben und zeigen die höchste Einsatzbereitschaft der vier Typen. Für sie ist ihr Ber...
Arbeitnehmer: Stress und Frust nehmen zu
Mitarbeiter sind der Schlüssel zum Unternehmenserfolg. Einer aktuellen Studie zufolge wird dieses Potenzial in den meisten Betrieben jedoch nicht ausreichend genutzt. Unzufriedene Arbeitnehmer und finanzielle Einbußen sind die Folge.
Das grundsätzlich vorhandene Mitarbeiterpotenzial wird in den meisten Unternehmen und Organisationen in Deutschland nicht ausreichend genutzt. Das geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Studie des Bundesarbeitsministeriums hervor. Nötig sei die Entwicklung einer mitarbeiterorientierten Unternehmenskultur. Solch eine Kultur fördere Engagement, Zufriedenheit und Unternehmenserfolg. Teamgeist, das Erleben von Zugehörigkeit, Wertschätzung und gezeigtes Interesse an der Person könnten die Einsatzbereitschaft beeinflussen.
Zufriedenheit – Tendenz abnehmend
77 Prozent der Mitarbeiter seien im Großen und Ganzen zufrieden mit ihrer Arbeit. Allerdings sei die Tendenz im Vergleich zu einer Studie aus dem Jahr 2001 abnehmen...
Management
Die sieben fatalen Führungsfehler
„Es gibt viel zu wenig gute Führungskräfte“, klagt Steven Sonsino, Professor an der London Business School. Eine Umfrage des Meinungsforschungs- Instituts Gallup über Mitarbeiterzufriedenheit schreckte den Management-Experten vor einigen Jahren auf.
Demnach geht nur jeder Vierte seiner Arbeit mit Enthusiasmus nach. 55 Prozent besetzen täglich ihre Kostenstelle, leisten Dienst nach Vorschrift und fallen weder positiv noch negativ weiter auf. Doch 20 Prozent sind subversive Störenfriede, die das Arbeitsklima vergiften und dem Unternehmen an die Substanz gehen – nach Sonsinos Ansicht das Ergebnis schlechten Managements. Daher hat Sonsino ein ungewöhnliches Programm für Führungskräfte entwickelt, das anhand von sieben Management-Fehlern zeigt, wie man es besser macht. Mit FOCUS Online sprach der Autor über sein neues Buch „Seven failings of really useless leaders“.
Vorsicht vor Killerbossen
Gewöhnlich untersuchen die Autoren von Karriereratgebern, mit wel...
HASS AUF ARBEITGEBER
Nahezu jeder Fünfte hat innerlich gekündigt
18 Prozent der Arbeitnehmer sind laut einer neuen Studie akut unzufrieden mit ihrem Job. Weitere 14 Prozent sind desinteressiert – und deswegen weniger engagiert im Job. Die Forscher raten den Arbeitgebern deshalb zu mehr Mitarbeiterorientierung. Dabei geht es auch ums Geld.
18 Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland sind akut unzufrieden mit ihrem Job. Dies ergibt eine Studie im Auftrag des Bundesarbeitsministeriums. Die Betreffenden hätten eine sehr geringe Arbeitszufriedenheit und eine sehr schwache Identifikation mit ihrem Arbeitgeber, hieß es. Die Forscher betonen die extrem geringe Bindung der „Akut- Unzufriedenen“ an das Unternehmen und sprechen in diesem Zusammenhang von „innerer Kündigung“. Für die Studie zu Unternehmenskultur, Arbeitsqualität und Mitarbeiterengagement hat das Marktforschungsinstitut psychonomics (Köln) im Auftrag des Ministeriums im Jahr 2006 mehr als 37.000 Beschäftigte in 314 Unternehmen aus den zwölf größten Branchen befragt. Damit sei es ...
Finanzieller Erfolg ist stark von der Unternehmenskultur verantwortlich
Laut einer Studie des Bundesarbeitsministeriums ist die Unternehmskultur für bis zu 31 Prozent des finanziellen Erfolges verantwortlich. Unternehmen können demnach erfolgreicher sein, wenn sie mehr auf die Interessen ihrer Mitarbeiter eingehen. Für die repräsentative Studie wurden im jahr 2006 mehr als 37.000 Beschäftigte in 314 Unternehmen aus den zwölf größten Branchen befragt. Die Studie kommt zum Ergebnis, dass das vorhandene Potenzial in den meisten Unternehmen und Organisationen in Deutschland nicht ausreichend genutzt werden. Um erfolgreich zu sein, sei die Entwicklung einer mitarbeiterorientierten Unternehmenskultur notwendig. Eine gute Unternehmenskultur fördert das Engagement, die Zufriedenheit und letztlich den Unternehmenserfolg. Den größten Einfluss auf das Engagement hätten etwa die Schaffung von Teamgeist, Wertschätzung, das Erleben von Zugehörigkeit und das gezeigte Interesse an der Person.
Die Implementierung von Konfliktmanagementsystemen kann aus mei...